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24. October 2018

Ausfahrt  2014 des 3G-Teams.

Am Wochenende vom 19 und 20. Juli 2014 hat das 3G-Team des Skiclubs Karlsbad seine Jahres­ausfahrt nach Nebringen bei Herrenberg  mit 21 Radlern aller Altersklassen und 2 Begleitfahrzeugen unternommen. Auf der Hinfahrt waren wir 102 km unterwegs, auf der  Heimfahrt  80 km.  Dank perfekter Tour-Planung wurden wir stets auf dem rechten Pfad und  auf der Ideallinie geführt und das alles ohne Smartphone-App, sondern mit neuronalem Navi. Wir fuhren – außer in Ortschaften- fast immer auf Wegen ohne Autoverkehr.

 

Auf der Hinfahrt radelten wir bei angenehmer Morgenkühle durch heimatliche Gefilde über  Ittersbach, Conweiler, Schwann nach Neuenbürg,  wo wir das Enztal erreichten. Weiter ging es  entlang der Enz bis Pforzheim. In den ausgedehnten Parkanlagen am  Stadttheater mündet die Nagold in die Enz. Inzwischen war es warm geworden – es wurde fast  der heißeste Tag in diesem Jahr- aber auf dem  schattigen und weitgehend ebenen Nagold-Radweg war die Hitze gut zu ertragen.  Hin und wieder gab es aber auch kurze und knackige Anstiege, da galt es rechtzeitig auf den kleinen Gang umzuschalten.

Nahe der südlichen Stadtgrenze bei Dillweissenstein erreichten uns die Begleitfahrzeuge und es gab die erste Trinkpause mit allem, was das Sportlerherz begehrt und wir konnten unsere Fahrt gestärkt fortsetzen. Zuvor hatten wir jedoch an einem schattigen Platz an der Enz ausgiebig gefrühstückt – mit allem Drum und Dran.

Die Nagold schlängelt sich –weitgehend naturbelassen- durch eine idyllische, abwechslungs­reiche  Landschaft. Der asphaltierte Radweg  führt immer dicht am Fluss entlang. Es gibt einige Dauer­baustellen, die aber am Wochenende passierbar waren. Wir durchquerten auch die Altstadt von Calw, wo gerade ein Stadtfest gefeiert wurde.

Auf dem Weg nach Wildberg  hatte das Begleitteam inzwischen auf einer Wiese am Waldrand einen  kompletten Biergarten aufgebaut. Zum Mittagessen gab es ein richtiges 3G-Menu mit Steaks und Würstchen vom Grill, danach selbstgebackenen Kuchen und Obst. Das Getränkeangebot reichte von Sekt bis Selters und  so konnten wir unsere Akkus wieder voll auf­laden.

Nach der ausgiebigen Mittagspause ging es weiter nach Nagold, wo wir das ehemalige Gartenschau­gelände streiften. In der Innenstadt von Nagold starteten wir zu unserer letzten Teilstrecke, dem langen Aufstieg Richtung  zu unserem Tagesziel Nebringen in 450m Höhe, eine echte Bergprüfung die uns noch einmal voll forderte.

Nebringen  liegt in der leicht hügeligen Hochfläche des Hecken- und Schlehen-Gäu an den südlichen Ausläufern des Schwarzwalds mit schönen Ausblicken auf die Berge der Alb.  Wir residierten in einem 4-Sterne Hotel mit einem großen Wellness- und Sportangebot.

Nach der verdienten Ruhepause und dem Abendessen  haben wir den Tag gemeinsam ausklingen lassen und konnten nach einer etwas komplizierten Abrechnungsprozedur im Schlaf Kraft für den nächsten Tag schöpfen.

Am Sonntag war es bei bewölktem Himmel deutlich kühler. Wir radelten durch eine abwechslungs­reiche, offene  Landschaft nach Herrenberg mit seiner schönen Altstadt. Wir konnten gerade noch passieren, bevor der Trubel um das Altstadtfest begann.

Über Nufringen  und  Gärtringen  erreichten wir  in Aidlingen das Quellgebiet der Würm und den Würmtal-Radweg,  wo uns das Verpflegungsteam bereits erwartete.   Der Radweg folgt dem gewundenen Flusslauf über ca. 50km bis zur Einmündung in die Nagold am Kupferhammer im Stadtgebiet von Pforzheim.  Unterwegs passierten wir Weil  der Stadt mit der gut erhaltenen  Stadtmauer und der schönen Altstadt. Danach gab es noch einen Treff mit dem Verpflegungsteam.

In Pforzheim legten wir noch eine Pause in der Würmtal-Gaststätte ein. Das Wetter trübte sich leider zunehmend ein und auf dem  Rest der Fahrt regnete es leicht. Über Birkenfeld kamen wir in das Pfinztal mit Dietlingen, Ellmendingen und Dietenhausen.  Dann hieß es noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren für die Anstiege nach Auerbach und Langensteinbach wo wir alle wohlbehalten gegen 16.00 eintrafen.

Es war ein durch und durch gelungenes  Wochenende. Wir bedanken uns für die perfekte Planung und Logistik und besonders bei unserem Verpflegungsteam mit Ilse und Bruno für die vorzügliche Versorgung.