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14. August 2018

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Am 22. Juli um halb 8 war es wieder so weit. Unser „Radtour-Höhepunkt“ des Jahres 2017 startete bei Baucherts im Hof.

15 Radler waren gespannt, was Roland dieses Jahr geplant hatte.

Unser erstes Ziel war, an Ettlingen und Mörsch vorbei, Neuburgweier. Dort hatten Ilse und Rudi schon ein fulminantes Frühstücksbüffet gerichtet und alle konnten sich stärken!

Unsere diesjährige Jahresausfahrt war geprägt von Flüssen. Es startete mit dem Rhein, den wir mit der Fähre überquerten. Nahe der Lauter ging es weiter durch den urwüchsigen Bienwald: Bäume, Bäume nichts als Bäume! In Schweighofen bekamen wir wieder etwas anderes zu sehen, Gleitschirmflieger machten Kunststücke in der Luft und boten Unterhaltung während einer kurzen Pause.

Im elsässischen Grenzstädtchen Weißenburg ging es durch die idyllische Altstadt. Ein Kanal mit dem Wasser der Lauter führt durch die Stadt hindurch, aber auch längs der Stadtmauer fließt das Wasser der Lauter im ehemaligen Stadtgraben. Eine kleine Brücke führte ohne Kontrollposten wieder nach Deutschland, ab hier heißt die Lauter Wieslauter und wir radelten nun am St. Germanshof vorbei nach Bobenthal.
Dort verläuft der Radweg kurz auf der Straße. Dafür wurden wir mit dem Blick auf schöne Fachwerkhäuser belohnt. Danach fuhren wir wieder im Wald weiter. Wir begleiteten die Wieslauter, mal nah mal entfernt im Blick, mal unter und mal neben uns, bis wir Hunger bekamen und die Mittagspause rief. An einem schönen Fleckchen wurde der Grill gerichtet und wir wurden vom Grillmeister Roland und allerlei Leckereien verwöhnt.

Inmitten der Bilderbuchlandschaft ging es gestärkt weiter. Der nächste Höhepunkt unserer Tour waren die tollen Felsformationen, als wir an Dahn vorbeifuhren. Am markanten Teufelstisch vorbei folgten wir dem Flüsschen bis nach Hinterweidenthal. Dort verließen wir die Wieslauter und machten uns auf den Weg zum Queichtalradweg, der in Hauenstein beginnt. Eine beeindruckende Landschaft begleitete uns, an Wilgartswiesen und Rinnthal vorbei, am Horizont immer wieder Felsen und Burgen, nach Annweiler.

Um 17 Uhr erreichten wir in der Universitätsstadt Landau unser Hotel. Nach 120 km und 6 ½ Stunden auf dem Fahrradsattel schmeckte ein Begrüßungsbier besonders gut!

Nach dem Abendessen und einem gemütlichen Abend war Bettruhe angesagt!

Am nächsten Morgen ging es beschwingt weiter über Offenbach und die Neumühle bis zum Ottersheimer Teilungswehr. Hier konnten wir prächtige Störche in den naturnahen Queichwiesen entdecken. An Bellheim vorbei fuhren wir weiter durch Weinberge, landwirtschaftlich genutzte Rheinebene und Rheinauen bis nach Germersheim. Hier beeindruckte uns beim Vorbeiradeln hauptsächlich die Festungsanlage.

Wir überquerten wieder den Rhein und machten uns auf die Suche nach dem nächsten Fluss, der Pfinz. Über Rad-, Wald- und Wirtschaftswege ging es nach Rußheim, Graben Neudorf, Spöck, Staffort. Zwischendurch radelten wir immer mal wieder kurz an der Pfinz entlang. Schließlich wollten in Blankenloch die verbrauchten Kalorien dringen aufgefüllt werden und wir machten uns über die Reste des Vesper- und Kuchenbüffets her. Auch die gekühlten Getränke fanden dankbare Abnehmer!

Nach der Pause kamen wir wieder in bekanntere Gebiete, am Pfinzentlastungskanal entlang, Grötzingen, durchs Pfinztal wieder nach Langensteinbach. Nach 80 km kamen wir in Langensteinbach an und zogen im Triangel beim Abschlussbier Bilanz: Welch großes Glück hatten wir, keine Regenjacke, kein Flickzeug und noch nicht einmal ein Pflaster wurden gebraucht!

Danke den Planern, der Einkäuferin, dem Organisationsteam, den Fahrern des Begleitfahrzeugs, dem Grillmeister, den Autoverleihern (Firma Bauchert)!!!