Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

02. August 2021

Himmel und Hölle

24h-Rad am Ring

… wenn Engel reisen lacht der Himmel oder wenn das SCK Radteam unterwegs ist scheint die Sonne, so auch am Wochenende 21 und 22. August 2010.

Rad am Ring das SCK Team 2010

Sieben Akteure des Radteam  SkiClub Karlsbad haben sich am Nürburgring in den Geschichtsbüchern verewigt.

Start am Samstag um 13:15, die SCK Pedaleure starteten im 24h Einzelfahren Rennrad und im 24h Rennen 4er Team. Ein Vorhaben der besonderen Klasse.

Langstreckenrennen gehören zur Tradition des Nürburgrings. Seit 2003 ist der Nürburgring um eine diesbezügliche Attraktion reicher: das 24h-Rennen für Radfahrer. Einmal rund um die Uhr stellen sich die Akteure der Herausforderung in der „Grünen Hölle“.

Das Flair der Rennstrecke und die einmalige Atmosphäre eines Tag-und-Nacht-Rennens haben in den letzten Jahren bereits einige tausend Teilnehmer in den Bann gezogen. Mehr als 500 Höhenmeter und rund 25 Kilometer hat eine Nordschleifenrunde zu bieten. 72 Kurvenpassagen stehen in ihrem Steckbrief und dazu kommt die Rad-Arena im Grand Prix-Fahrerlager F1. Dort wo knapp 3.000 Teilnehmer ihre Zelte aufschlagen, geht die Radrennstrecke mitten durch.

24h-Radrennen am Nürburgring bedeutet aber nicht nur anstrengendes Strampeln, sondern vor allem auch genussvolles Radeln durch die raue und reizvolle Eifel. Wenn sich die Sonne senkt und die hügelige Eifel in sanftes Licht taucht, wenn hinter „Pflanzgarten“ nur sonores Kettensurren die Nachtstille durchbricht oder wenn man beim Bergab durch den „Hatzenbach“ vom links-rechts-links gar nicht genug bekommen kann, dann wird das 24-Stunden-Rennen zum himmlischen Vergnügen.

Und der SkiClub Karlsbad Abt. Rennrad war mitten drin.

Bernhard Becker (Einzelfahrer)  bei ca. 412 Teilnehmer

belegte in der Gesamtwertung den unglaublichen 10. Rang, sowie den 5. Platz in der AK. Er fuhr 22 Runden, gleich 550 km, gleich 11.000 Höhenmeter, ergibt eine Zeit von 23 Stunden und 2 Min. im Rennsattel. 

Paul Prechtl (Einzelfahrer) erkämpfte sich den 23 Platz AK, fuhr 18 Runden 450 km,

9.000 H/mtr. Zeit 18:51

Reiner Jokisch (Einzelfahrer) fuhr 9 Runden, 225 km, 4.500 H/mtr. Bei einer Zeit von 22:26 Stunden.

Das 4er Radteam SkiClub Karlsbad mit

Markus Rabold, Robin Fundinger, Thomas Schaudel u. Herbert Zaiss,

belegten den hervorragenden 104. Platz (bei 661  4er Teams)

27 Runden, 675 km = 13.500 H/mtr. In 24:00 Stunden.

Wenn die 17-Prozent-Steigung hinterm „Karussell“ zum zehnten Mal die Muskeln plagt, wenn das Schlafbedürfnis um 4 Uhr früh stärker scheint als der Wille, dann hörte man die Aktiven auch mal leise fluchen. Wer aber nach 24 Stunden über den Zielstrich rollt, steigt aus der „Grünen Hölle“ direkt in den siebten Radlerhimmel auf. Hier kann man nur noch respektvoll gratulieren zu solch Super- Leistungen, fühlt Euch wohl im Radlerhimmel bis Euch der Alltag wieder auf die Erde zurück bringt, genießt den Erfolg.

Das gesamte SCK Radteam und der gesamte Club sind stolz auf Euch.

… bis bald beim erfolgreichen SCK Radteam