21. February 2018

SkiClub Karlsbad e.V. 1978

Pressebericht: Skiclub Karlsbad

Woche  32/14

 

Radteams des SC Karlsbad erfolgreich

beim 24h-Rennen am Nürburgring oder: Goldener Himmel über Grüner Hölle

… 11 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit, vorne klein hinten groß geht es zur  „Hohe Acht" eine Steigung von 17%, Kettengesurre, die Sterne blitzen amnächtlichen Himmel über der Nürburg, der Blick folgt dem Kegel meiner Led Leuchte, hinter mir und vor mir Pedaleure wie ich Bezwinger der „grünen Hölle“, noch 6 km und 21 Kurven bis zum nächsten Wechsel, dann eine heiße Suppe und eine Mütze Schlaf, es ist 2 Uhr 45 … 

Rad am Ring, seit über 10 Jahren ist das 24h-Radrennen ein unvergleichliches Erlebnis. Das Ambiente der Formel 1-Arena und die Herausforderungen der legendären Nordschleife machen das Tag-und-Nacht-Rennen weltweit einzigartig und birgt Sucht Potenzial.

Beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring findet jeder seine ganz persönliche Herausforderung. Gewertet wird in den Disziplinen Einzelfahrer sowie 2er-Team, 4er-Team und 8er-Team. Extremsportler wie passabel trainierte Hobby-Rennfahrer kommen gleichermaßen auf ihre Kosten.

Eine Runde über Grand Prix-Strecke und Nordschleife misst in der „Rad am Ring"-Version rund 26 Kilometer und hält neben knapp 80 Kurven auch über 500 Höhenmeter parat.

Dieser extremen Herausforderung stellten sich zwei 2er Teams vomRennradteam des SC Karlsbad, Team 1Paul Prechtl und Bernhard Becker  Team 2  Andreas Klein und Frank Ohl.

Direkt an der Grand Prix- Strecke wurde das Team- Camp mit Betreuer Markus Rabold errichtet. Durch diese Toplage kam das Renngeschehen durch eine Zusatzschleife durchs Fahrerlager gleich zweimal in unmittelbarer Nähe am SCK- Pavillon vorbei.

 

Respekt, was erwartet uns, sind wir gut drauf, schaffen wir das; Gedanken der vier austrainierten Athleten des SCK.Um 13:13 h dann wurde es ernst: Bernhard für Team 1 und Andi, Team 2, starteten zum 24h-Rennen. Bei trockener Rennstrecke konnten die über 80 Kurven teilweise mit hoher Geschwindigkeit genommen werden, falls das Fahrerfeld (und das Höhenprofil) dies zuließen.

Beide Teams fuhren im Einrunden- Rhythmus nahezu identische Zeiten, man fühlte sich gut, die Beine machten mit, beide SCK Teams erarbeiteten sich sehr gute Rundenzeiten. Erst ab Mitternacht wurde auf einen Zweirunden-Rhythmus um gestellt so, dass die pausierende Fahrer etwas mehr Ruhe hatten.

In den Morgenstunden ein Blick auf die Renntabelle ergab, Team 1 führt mit ca. 10 Min. Vorsprung, jetzt war Stehvermögen angesagt noch einmal alle Kräfte mobilisieren jeden Schmerz unterdrücken jetzt nur noch durchhalten die gewohnte Leistung abrufen.

Team 2 zog indessen solide und gleichmäßig seine Runden und verpasste das Zeitfenster zur Einfahrt in die 25ste Runde nur denkbar knapp. Beide Radteams des SC

Karlsbad hatten sich in den Tabellenpositionen festgebissen und verteidigten die erreichten Platzierungen bis zum Schluss.

Und dann war es soweit. Bernhard als letzter SCK Fahrer auf der Nordschleife musste nur

noch sturz- und pannenfrei durch Runde 25 kommen. Auf der Zielgeraden wurde er von den anderen Skiclub Fahrern empfangen, um gemeinsam Seite an Seite unter den freudigen Augen des Betreuers Markus durchs Ziel zu radeln: Es war geschafft, die Quälerei war zu Ende:

Sieg für Team 1 in der Klasse über 50 Jahre,

Platz 5 für Team 2 in der Klasse von 41-50 Jahre!

Die Zahlen/Leistung; Team 1:    25 Runden, 650 km,  ca. 12.500 H/mtr. in 24 Std.

                                Team 2:   24 Runden,  625 km,  ca. 12.000 H/mtr. in 24 Std.

Diese Zahlen muss man sich in Ruhe durch den Kopf gehen lassen, erst dann sieht man was diese beide SCK Teams geleistet haben.

Hochachtung, Stolz und eine Respektvolle Gratulation   Chapeau!

Bild: das stolze und erfolgreiche SCK Team  v.l. Andreas Klein, Frank Ohl, Markus Rabold, Bernhard Becker u. Paul Prechtl

… bis bald beim erfolgreiche SCK Rennradteam

Highlander Radmarathon:Vorarlberg von seiner schönsten und härtesten Seite

Sonntag, 10. August 2014, aufstehen um 5 Uhr, Frühstück um 5.30 Uhr, aufs Rennrad um 6.15 Uhr - es muss schon ein besonderes Ereignis anstehen, wenn man das freiwillig auf sich nimmt. So begann für 15 Aktive des SkiClub Karlsbad der Tag beim Highlander Radmarathon in Hohenems/Vorarlberg.www.highlander-radmarathon.at/

187 km und 4.040 Höhenmeter, bzw. 160 km und 2.400 Höhenmeter, 7 oder mehr Stunden auf dem Rad und bis zu 5 hochkarätige Alpenpässe sind die Zutaten, die den Highlander-Radmarathon zu dem machen, was er ist. Eine persönliche Herausforderung für jeden. Dieser stellten sich die Fahrer des SCK-Rennrad-Teams Bernhard Walli, Dirk Hünecke, Andreas Klein, Paul Prechtl, Frank Ohl, Herbert Zaiss, Robin Fundinger, Hans Schwab, Daniel Schwab, Bernhard Becker, Jörg Kronwald, Matthias Bodemer, Holger Reichert, Andreas Appich, und Thorsten Rosenkranz.

Nach dem Start in Hohenems um 7 Uhr, mitten im Rheintal, führte die Strecke über das Bödele (1.100 m Höhe) in den Bregenzerwald. Über Schwarzenberg ging es durch das Tal der Bregenzer Ache Richtung Hochtannbergpass (1.675 m) und weiter zum Flexenpass am Arlberg, mit 1.810 Höhenmeter die Spitze des Highlanders. Nach einer rasanten Abfahrt durch zahlreiche Galerien und Tunnels führte die Tour über Bludenz wieder zurück ins Rheintal. Dort konnten die Teilnehmer entscheiden, ob sie mit Faschinajoch (1.513 m) und Furkajoch (1.760 m) zwei weitere Pässe bewältigen wollten (bzw. konnten) oder die etwas leichtere Variante direkt zurück nach Hohenems wählten.

Einzelne aus diesem starken Team hervorzuheben, ist nicht erforderlich. Jeder Fahrer ging an seine Leistungsgrenze und trug zu dem hervorragenden Bild bei, das der Skiclub wieder einmal bei einer international hochkarätig besetzen Veranstaltung hinterließ. Eine besonders herausragende Leistung sei aber trotzdem erwähnt: Bernhard Walli absolvierte die große Runde in 6:50:58 Stunden und belegte damit den 8. Platz in der Altersgruppe M55. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Ergebnis!

… bis bald beim erfolgreichen SCK Rennradteam

 
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